Startseite
education
genderpädagogik eduarts
genderpädagogik: wo noch?
arts
Veranstaltungs-Module
Einzelveranstaltungen
Projektwochen
Fortbildung Schulen
Fortbildung Kindergärten

Kooperationen
Comedycation
Unternehmenstheater88
Schulsoftware
Netzwerk Gesunde Schule Thurgau
Gesamtelternbeirat Konstanz
"Stomp"


Ziel des Angebotes ist, eine "Schrottmusik" - Performance im Stil von "Stomp" zu erarbeiten und zu präsentieren.

Wir werden dazu unterschiedliche Alltagsmaterialien (Besen, Schlüsselbund, Plastiktüten ...) und Materialien aus der Natur (Steine, Hölzer, Wasser ... ) als Rhythmusinstrumente einsetzen.

Gemeinsam untersuchen wir die "Instrumente" auf ihre klanglichen Fähigkeiten und ihre musikalische Brauchbarkeit. Darauf aufbauend entwickeln wir einzelne Musik- und Bewegungssequenzen, die wir am Ende zu einer Gesamtperformance kombinieren.

Neben dieser Ergebnisorientierung geht es vor allem um den gruppendynamischen und gemeinschaftsbildenden Erlebnischarakter.

Das Konzept stellt einen steuernden Rahmen zur Verfügung. Die Ideen der Kindern/Jugendlichen stehen im Vordergrund und werden, soweit es pädagogisch und musikalisch sinnvoll ist, berücksichtigt und umgesetzt. Das Ergebnis (die Performance) wird also von der Gruppe aufgrund ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten im gemeinschaftlichen Prozess definiert und erarbeitet.

Die Rolle des Leiters besteht darin, rhythmische Fertigkeiten zu vermitteln (nach der Methode von Reinhard Flatischler: Ta-ke-ti-na®), künstlerische Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und den Prozess auf Grundlage von pädagogischen und gestalterischen Kriterien zu steuern.

Die Arbeit mit Musik und Bewegung als methodischen Mitteln stellt eine lustvolle und von den Kindern/Jugendlichen akzeptierte (wir arbeiten mit Hip Hop, R'n'B, Techno, Streetwear ...) Plattform zur Verfügung, auf der künstlerische und soziale Fähigkeiten ausprobiert, eingeübt und verbessert werden können.

(Auf den engen Zusammenhang von Musik und sozialen Kompetenzen verweisen u.a. die Studienergebnisse von Hans Günther Bastian: "Musik(erziehung) und ihre Wirkung", 2000, Schott Verlag, Mainz)

Spezielle musikalische Vorkenntnisse sind für dieses Angebot keine Voraussetzung. Lediglich ein bisschen Rhythmusgefühl sollte mitgebracht werden.

Die Ziele sind:

- Musik, Rhythmus und Bewegung als Ausdrucksmittel kennen und einsetzen lernen. Musik und Bewegung dienen als "Tor zum Lernen" künstlerischer und sozialer Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in den Alltag der Jugendlichen hineinwirken.

- Sich als kreativ, schöpfend, gestaltend, aktiv und kompetent erleben (Arbeit an einem positiven Selbstbild)

- Gemeinsames künstlerisches Arbeiten als lustvolle Form des Miteinander erleben.

- Rhythmus als ordnendes und strukturierendes Element erfahren (auch im übertragenen Sinne) .

- Schulung der motorischen und koordinativen Fähigkeiten.

- Die Jugendlichen tragen die Verantwortung für das Ergebnis selbst und erleben sich als künstlerisch und sozial kompetent. Der ergebnisorientierte Prozess fordert und fördert soziale und emotionale Fähigkeiten und Kompetenzen (sich einfügen können, sich einbringen, sich zurück nehmen, Ideen äußern, Bedürfnisse aufschieben, gemeinsame Entscheidungen finden ...).

- Sich als wichtiges Mitglied einer Gruppe erfahren. Durch die spielerische Arbeit mit Rhythmus erleben sich die Jugendlichen in ihrer Individualität, in ihrer selbstgewählten Rolle und mit ihrer musikalischen Stimme als einzigartig und wichtig für das Gesamtergebnis, das nur funktioniert, wenn die Teile harmonieren.

- Soziale Anerkennung für die Leistung (Aufführung) erleben.

Farbe