Neu 2005: Fortbildung "Lernstile und Lernbiografie"
Genderspezifisches Lehren und Lernen
(bitte hier klicken!)



Grundkurs: Geschlechtersensible Pädagogik (Genderpädagogik):

Mädchen sind anders als Knaben sind gleich wie Mädchen
Eine Fortbildung fürs Schulteam

Kennen Sie das Bild? Die Knaben toben über den ganzen und auch noch den nächsten Raum, die Mädchen sitzen in einer Ecke und basteln.

Mädchen und Knaben gehen schon früh auf sehr unterschiedlichen Lernwegen.
Schon bei 2-Jährigen wurde festgestellt, dass Knaben Konflikte eher gegen Aussen und Mädchen eher gegen Innen verarbeiten. Zugleich ist es laut Statistik um die Gesundheit von Knaben offenbar schlechter bestellt, als wir gemeinhin annehmen. (Sterblichkeitsrate, Entwicklungsstörungen).
Das ist nicht nur genetisch-, sondern auch sozialbedingt.
Die Einflussnahme auf das soziale Geschlecht (engl. Gender), die unterschiedlichen erzieherischen Massnahmen und Angebote, passieren üblicherweise oft unbeachtet einfach so nebenher.
Was sollte man dazu wissen? Was kann man tun?
Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die Genderpädagogik.

Wir werden in dieser Fortbildungseinheit eine Einführung in die geschlechtersensible Pädagogik (Genderpädagogik) erhalten – in Theorie und Praxis. Denn was ein Lehrer oder eine Lehrerin in ihrem Arbeitsfeld tun kann, ist vielfältig.

Schon die Perspektive auf das Paradox kann den Blick öffnen: Mädchen und Jungen sind ungleich und gleich (sh. oben, der Titel).

Jede Fortbildung enthält die drei folgenden Bereiche, die Gewichtung (Zeitaufwand) kann das jeweilige LehrerTeam vornehmen.

o Workshop Genderspiele mit SchülerInnen
o Eine Auswahl an didaktischen Materialien für den eigenen Unterricht
o Eine Einführung in die Genderpädagogik (auch für die Elternschaft)

Dabei kann das Bewusstsein von geschlechtersensiblem Heranwachsen und deren Folgen zu einer Grundhaltung werden und in unsere Alltagshandlungen einfliessen. Genderthemen sollten in Schulen schon früh institutionalisiert werden, da ihr Aufzeigen eine wichtige Präventionsarbeit leistet, u.a. gegen (spätere) Gewalt, Drogenmissbrauch usw.
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Der Referent (Dipl. Päd.) ist langjährig selbständig im Theaterbereich tätig und verknüpft die Einführung mit Rollen- und Wahrnehmungsspielen.

Die (max. 18 ) TeilnehmerInnen bringen bitte ein Schulbild von sich (als Kind) und bequeme Bekleidung (Schuhe!) mit.

Der Ort: ein athmosphärisch schöner Raum (z.B. Holzfussboden) mit genug Platz für Bewegungsspiele.

Material: eine Stereoanlage (CD) und ein Beamer/Leinwand (falls keine weisse Wand vorhanden)

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